Heimatortsgemeinschaft Agnetheln

Agnethler Blatt

Nach dem ersten Agnethler Treffen 1981 und verstärkt nach dem zweiten Agnethler Treffen 1986, entstand die Notwendigkeit und der Wunsch vieler Agnethler, auch in der Zeit zwischen diesen Begegnungen, mit ehemaligen Nachbarn und Freunden in Verbindung zu bleiben.
Als 1988 schon mehrere Heimatortsgemeinschaften ein Mitteilungsblatt hatten, wollten wir Agnethler nicht nachstehen. Das erste Blatt war privat finanziert, ein Risiko, man wusste nicht wie die anspruchsvollen Agnethler reagieren würden.
Im Vorfeld schon hatte sich ein Mariaschkränzchen negativ geäußert.
Die Reaktion auf das erste Agnethler Blatt war überwältigend, die meisten Agnethler nahmen das Blatt sehr positiv auf und spendeten dafür, so konnten weitere Blätter folgen.
Ingeborg Ehrmann (Versand) und Helga Lutsch (Redaktion) fühlten sich diesem Echo verpflichtet und taten ihr Bestes.
Anfangs, -das Computerzeitalter hatte noch nicht begonnen-, wurde das Blatt mit Schreibmaschine, die Überschriften mit Rubbelbuchstaben geschrieben. Fotos wurden von einem Fachmann druckfertig gemacht und manches wurde aufgeklebt bevor das Blatt zum Drucken kam. Kein Wunder wenn manches schräg war. (hl)

In den neunziger Jahren übernahmen Kurt und ich die Redaktion des AB. Wir arbeiteten zwar schon mit PC, allerdings recht unprofessionell. Weiterhin wurden die Texte in zwei Spalten mit Fixogum aufgeklebt, geschnippelt und alles passend gemacht. Manne Brenner kam dazu und las Korrektur. Zusammen gingen wir in die Druckerei, die Photos im Original dabei. Die wurden gerastert, alle Texte mussten von einer Angestellten noch einmal abgeschrieben werden. Bevor alles in den Druck ging, bekamen wir den ersten Entwurf zum Korrekturlesen. Es war mühsam und langwierig im Vergleich zu heute.
Natürlich ist im PC-Zeitalter alles viel einfacher geworden. Die meisten Texte bekommen wir in Form von e-mails, die gleich überarbeitet werden können. Ebenso die Farbbilder. Carmen Popa-Schuster kümmert sich um das lay-out und schickt alles auf elektronischem Weg in eine Druckerei. Innerhalb von ein paar Tagen ist das Blatt versandbereit. Dann werden Gitte Henning mit team aktiv, tüten ein, kleben Adressen ( die Etiketten stellt Ilse Hohenecker bereit) . Nun heißt es manche Heilbronner Adressen im nahen Umkreis des Wohngebietes Schanz aussortieren. Für die sparen wir das Porto, sie werden direkt in die Briefkästen gesteckt. Alle anderen kommen auf dem Postweg zu unseren Leserinnen und Lesern.
Der Inhalt des AB ist immer nur so vielfältig und breitgefächert, wie die einzelnen Beiträge unserer SchreiberInnen. Wir bitten jederzeit um Zuschriften, es erweist sich als vorteilhaft, manches auf Lager zu haben. (gw)